Verbraucherschutz: Welche Broker sind seriös und wie wichtig ist eine gute Regulierung?

Der Handel mit binären Optionen wird immer wieder von Verbraucherschutzzentralen sehr kritisch behandelt, da gerade in den Anfangszeiten viele Betrügereien mit binären Optionen vorgekommen sind. Besonders Anfängern wird vom Verbraucherschutz abgeraten die binären Optionen zu handeln, obwohl binäre Optionen ursprünglich gerade für unerfahrene Händler gedacht sind, da das Handeln mit binären Optionen einfach zu erlernen ist, da nicht allzu viele komplexe Entscheidungen getroffen werden müssen.

Nichtsdestotrotz handelt es sich bei dem einfachen Erlernen um simple Grundlagen und nicht um das gesamte Verständnis und Wissen über die Welt der binären Optionen. Allerdings ist die Warnung der Verbraucherschützer auch durchaus berechtigt, da binäre Optionen nicht nur Vorteile mit sich bringen, sondern auch erhebliche Risiken aufweisen. Gerade diese Risiken werden oft nur wenig kommuniziert, sodass die hohen Gewinnchance natürlich im Rampenlicht stehen. Dadurch wird Neueinsteigern ein falsches Bild veranschaulicht, welches schnell zu hohen Verlusten führen kann. Deswegen geht der folgende Text vor allen Dingen auf die Seriosität von Anbietern ein, da Verbraucherschützer immer wieder vor unseriösen und unzureichend regulierten Anbietern warnen.

Welche Broker für binäre Optionen sind seriös?

In den letzten Jahren war vermehrt über Betrug und abzocke im Zusammenhang mit dem Handel von binären Optionen zu lesen. Gerade in der Vergangenheit der binären Optionen gab es immer wieder zweifelhafte Firmen, die die hohe Beliebtheit der binären Optionen ausgenutzt haben um so Kunden mithilfe von illegalen Methoden um ihr Geld zu bringen. Vor allen Dingen in der Anfangszeit der binären Optionen waren die meisten Anbieter noch nicht reguliert und konnten im Prinzip agieren wie diese es für richtig hielten und wollten. Dadurch wurden natürlich viele Möglichkeiten zur Manipulation geschaffen, die auch von einigen Anbietern ausgenutzt wurden. Inzwischen ist allerdings das Jahr 2017 angebrochen und nur die allerwenigsten Anbieter besitzen keine offizielle Regulierung mehr, da dieser auch schlichtweg keine Chance auf dem Markt mehr haben. Zudem benötigt man in den allermeisten Ländern eine offizielle Regulierung um überhaupt binäre Optionen anbieten zu dürfen. Nichtsdestotrotz muss man trotzdem vorsichtig bleiben, da es in so gut wie allen Branchen immer wieder unseriöse Unternehmen gibt, die versuchen, trotz gültiger Lizenz und den damit verbundenen Auflagen zu betrügen. Aus diesem Grund geben die Verbraucherzentralen auch immer wieder Warnungen heraus sowie Listen mit Anbietern, die als nicht zuverlässig und somit unseriös eingestuft werden. Deswegen sollte man sich diese Listen unbedingt ansehen, bevor man einen Anbieter auswählt.

Wieso besitzen die meisten zwielichtigen Anbieter keine oder nur eine unzureichende Regulierung?

Natürlich wissen auch die Regulierungsbehörden über die Probleme mit Online Brokern Bescheid und haben die Vergangenheit genauestens studiert. Deswegen ist eine Lizenz an strenge Bedingungen geknüpft, deren Einhaltung auch regelmäßig von den Regulierungsbehörden kontrolliert wird. Damit man überhaupt eine Zulassung der Behörden erhält, muss der Anbieter bestimmte Kriterien erfüllen. Eines dieser Kriterien ist, dass der Broker immer über ausreichend hohe Liquidität verfügen muss, um Stabilität und Sicherheit beim Handel gewährleisten zu können. Zu den Voraussetzungen gehören außerdem eine transparente Unternehmensstruktur sowie verschlüsselte Übertragung sensibler Kundendaten. Hierbei gibt es natürlich auch Unterschiede zwischen den verschiedenen Regulierungsbehörden. Bei den eine Regulierungsbehörden wird mit großer Sorgfalt kontrolliert und bei wiederum anderen Regulierungsbehörden werden Probleme deutlich lockerer angegangen, sodass mehr Spielraum für Betrug entsteht. Deswegen sollten alle Händler darauf achten, dass der Anbieter von einer als sicher geltenden Behörde beaufsichtigt und reguliert wird. Die allermeisten professionellen Händler legen der großen Wert auf eine Regulierung innerhalb der Europäischen Union, da hierdurch die MiFID Richtlinien besonders strenge Zulassungsbedingungen für Broker gelten. Besonders vorsichtig sollte man bei sogenannten „Off Shore Brokern“ sein, da diese ihren Firmenhauptsitz meist in entlegenen Staaten in der Karibik haben und die dortigen Behörden meist nur unzureichende Überwachung und Regulierung durchführen. Dadurch ist der Betrug deutlich einfacher, als bei Anbietern, die in der Europäischen Union liegen.

Fazit:

Grundsätzlich sollte man sich immer sehr viele Gedanken über den richtigen Anbieter machen, da der Anbieter meistens der Hauptgrund für Betrügereien ist. Besonders wichtig ist eine vernünftige Regulierung, die im besten Fall durch die Europäische Union stattfindet. Dadurch ergeben sich so gut wie keine Möglichkeiten zur Manipulation, sodass man dieser Anbieter als seriös und sicher bezeichnen kann. Gerade bei Brokern, die von entlegenen Staaten in der Karibik reguliert werden, sollte man sich fernhalten, da diese meist nur unzureichend überwacht werden, sodass ein Betrug deutlich einfacher möglich ist.